
Gerüchte gab es schon lange, doch erst im April hat Apple beim NAB Supermeet Event einen ersten offiziellen Ausblick auf Final Cut Pro X gegeben. Neben einer kurzen Demonstration über die wichtigsten Neuerungen, gab es auch die wichtigsten Eckdaten. Final Cut Pro X sollte im Juni zum Preis von 299 Dollar über den Mac App Store erscheinen. Exakt neun Tage vor Erreichen des Monatsendes hat Apple somit sein Versprechen eingelöst. Final Cut Pro X steht ab sofort über den Mac App Store zum Preis von 239,99 Euro als Download bereit.
Als wichtigste Neuerungen hält Apple folgendes parat: moderne 64-bit Architektur; eine automatische Inhaltsanalyse, die Daten beim Import nach Aufnahmeart, Medium und Personen kategorisiert; und Hintergrund-Rendering welches es erlaubt ohne Unterbrechungen zu arbeiten; Magnetic Timeline, mit der man auf einer flexiblen, spurlosen Leinwand schneiden kann.
Wie sollte es anders sein, sowohl Apple als auch die Fachwelt äußert sich mehr als positiv.
“Final Cut Pro X ist der größte Fortschritt im professionellen Videoschnitt seit der ersten Version von Final Cut Pro,” sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. “Wir haben es den weltbesten professionellen Cuttern gezeigt und ihnen ist die Kinnlade heruntergefallen.”
“Ich bin begeistert von dem was Apple aus Final Cut Pro gemacht hat,” erklärt Angus Wall, der mit dem Oscar für den besten Schnitt ausgezeichnet wurde. “Final Cut Pro X ist unglaublich modern und schnell aber das Wichtigste ist, dass es einem hilft sich auf das kreative Erzählen der Geschichte zu fokussieren, während es die ganzen technischen Details aktiv bewältigt.”
Zusammen mit Final Cut Pro X sind Compressor 4 (leistungsstarkes Codieren) und Motion 5 für professionelle Grafikanimationen zum Preis von jeweils 39,99 Euro ebenfalls über den Mac App Store verfügbar.
Hier geht es direkt zu Final Cut Pro im Mac App Store
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