Bis vor wenigen Stunden haben wir noch geglaubt, das iOS 4.3 eine zwingende Voraussetzung für das neue Aponnement-Modell für das iPad sei. Im Laufe des Nachmittages hat uns Apple jedoch mit einer Pressemitteilung eines besseren belehrt. Wie das Unternehmen aus Cupertino heute verkündete, startet Apple mit dem heutigen Dienstag (15. Februar) seinen neues Abo-Modell für Zeitschriften, Zeitungen und Magazine.
Als Basis dient das bewährte Abrechnungssystem des App Stores für Apps und In-App-Verkäufe. Mit anderen Worten, die Abrechnung erfolgt über das persönliche iTunes Konto. Die Verlagshäuser bestimmen den Preis und die Laufzeit des Abos (wöchentlich, monatlich, alle zwei Monate, viertel-, halb- oder jährlich) und mit nur einem Klick können Anwender die Dauer des Abos auswählen und der dazugehörige Betrag wird ihnen automatisch berechnet. Über die persönliche Account-Seite können alle Abonnements eingesehen und verwalten werden, inklusive der Möglichkeit, die automatische Verlängerungen von Abonnements zu deaktivieren.

“Unsere Philosophie ist einfach – wenn Apple einen neuen Abonnenten für die App gewinnt, erhält Apple einen 30-prozentigen Anteil; wenn der Verleger einen bestehenden oder neuen Abonnenten für die App gewinnt, behält der Verleger 100 Prozent und Apple verdient nichts,” sagt Steve Jobs, CEO von Apple. “Alles was wir fordern, ist, dass ein Verleger der ein Abonnement-Angebot außerhalb der App offeriert, dieses (oder ein besseres) Angebot auch innerhalb der App macht, so dass der Kunde auch einfach direkt mit nur einem Klick in der App abonnieren kann. Wir sind der Meinung, dass diese innovative Abonnements-Lösung Verlegern eine ganz neue Möglichkeit bietet ihre digitalen Inhalte auf iPad, iPod touch und iPhone zu erweitern und sowohl bestehende als auch neue Abonnenten begeistern wird.”
The Daily hat den Anfang gemacht, wir hoffen, dass zahlreiche Deutsche Zeitschriften, Magazine und Zeitungen folgen und ihre Inhalte zu einem adäquaten Preis anbieten.
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